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Beim Ironman Hamburg starteten unter den 2500 Teilnehmern am Sonntag auch vier Triathleten von Fortuna Logabirum. Stefan Hots unterbot erstmals die Schallmauer von 10 Stunden, Robin Braam schaffte seine erste Langdistanz über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen.

2018 war bei den Osttriesen das Jahr der Frauen mit dem Doppelmannschaftserfolg in Glücksburg, 2019 steht unter dem Zeichen der Männer. In Hamburg waren gleich vier am Start, die im Vorfeld mit gemischten Gefühlen auf die Wettervorhersagen fieberten.

2018 war wegen zu hohem Blaualgengehalt in der Alster das Schwimmen abgesagt worden. Zu einem Ironman gehört aber selbst für schlechte Schwimmer dieser Teil des Wettkampfs elementar dazu. In der „heißen“ Woche vor dem Wettkampf stiegen mit dem Thermometer die Befürchtungen, die sich zur Freude der Teilnehmer aber nicht bewahrheiteten. Es wurde geschwommen, sogar mit Neopren, da die Temperatur unter 24,5 Grad lag.

Als bester Schwimmer stieg Benjamin Nobel aus dem Wasser. Die zweitbeste Zeit schwamm Schwimmtrainer Stefan Hots, der seinen Schwerpunkt aufs Radfahren gelegt hatte, was sich mit einer Zeit von 4:48 Stunden auch gelohnt hat. Robin Braam stieg bei seinem ersten Triathlon überhaupt mit 1:08 Stunden aus dem Wasser, während Stephan Janssen, der sich in der Vorbereitung aufs Laufen konzentriert hatte am meisten Zeit ließ und spät aus der Alster stieg.

Die Bedingungen waren deutlich besser, als befürchtet, so dass auch der Radteil von den vier Fortunen ohne große Probleme absolviert wurde, obwohl die Strecke mit etlichen kleinen Rhythmusbrechern, wie Kopfsteinpflaster, Bahnschienen und Brücken gespickt war. Die Entscheidung fällt dann in der Mittags- und Nachmittagswärme auf der Laufstrecke, die aus vier Runden a 10,5 km besteht.

Die beste Einteilung hatte hier Stefan Hots, der sein Tempo gut halten konnte und den Marathon in 3:46:14 Std. lief. Laufspezialist Stephan Jansen laborierte noch an einem Radsturz und konnte hier nicht, wie gewohnt auftrumpfen. Robin Braam musste seiner fehlenden Erfahrung im Triathlon Tribut zollen, obwohl er immer langsamer wurde, war er im Ziel als Debütant überglücklich, mehr noch als Stefan Hots, der sich riesig über die 9:48 Stunden Gesamtzeit freute.Ergebnisse Ironman Hamburg:

  1. AK 30 Stefan Hots 9:48:15 Std. (Schwimmen: 1:02:35 Std., Wechsel 1: 5:03 Min., Rad: 4:48:32 Std., Wechsel 2: 5:52 Min., Marathon: 3:46:14)
  2. AK 30 Benjamin Nobel 10:16:46 (1:01:46, 8:47, 5:06:15, 6:06, 3:53:54)
  3. AK 25 Robin Braam 12:18:11 (1:08:40, 11:47, 6:26:23, 7:55, 4:23:28)
  4. AK 45 Stephan Janßen 12:18:52 (1:40:38, 12:50, 6:02:49, 10:14, 4:12:23)